Software für Computer

Software - Komplement zu 'Hardware' für die physischen Komponenten) ist ein Sammelbegriff für ausführbare Programme und die zugehörigen Daten. Sie dient dazu, Aufgaben zu erledigen, indem sie von einem Prozessor ausgewertet wird und so softwaregesteuerte Geräte in ihrer Arbeit beeinflusst.

In diesem Sinne wurde der Begriff erstmals 1958 von John W. Tukey benutzt. Durch das softwaregesteuerte Arbeitsprinzip kann eine starre Hardware individuell arbeiten. Es wird heutzutage nicht nur in klassischen Computern angewendet, sondern auch in vielen anderen Systemen, wie beispielsweise in Waschmaschinen, Mobiltelefonen, Navigationssystemen und modernen Fernsehgeräten.

Software als Gegenstück zu Hardware

Eine uneingeschränkte Definition beschreibt Software als 'Gegenstück zu Hardware', wobei Software hier jede Art von digitalen Daten umfasst, die auf einer Hardware gespeichert sein können, von der Firmware (z. B. dem BIOS), dem Betriebssystem, den Anwendungsprogrammen bis hin zu allen (möglichen) Dateien eines softwaregesteuerten Gerätes.

Software für Computersysteme

Die physischen Bestandteile eines Computersystems (die Geräte selbst, zuzüglich Kabel, etc.) werden unter dem Begriff 'Hardware' zusammengefasst. Ein Datenträger ist Teil der Hardware. Auf ihm wird Software zu Informationszwecken gespeichert. Sie ist dafür gedacht, von einem Prozessor interpretiert zu werden: Sie beschreibt in Form von Anweisungen, was der Prozessor tun soll (z. B. "x + y") und konkretisiert darüber hinaus den genauen Verlauf der Abarbeitung anhand weiterer Daten (z. B. "5 + 3"). In diesem vollen Umfang wird Software von einem Prozessor interpretiert, weshalb in der Veranschaulichung von Software als Gegenstück zur Hardware der Programmcode und die zur Verarbeitung bestimmten Daten zusammen als Software betrachtet werden.

Je nach Zusammenhang ist bei der Entgegensetzung eine oder mehrere der folgenden Bedeutungen gemeint:

Leicht veränderbare Komponente (Software) vs. schwer veränderbare Komponente (Hardware) in einem Computerdesign
Universelle Maschine (Hardware) vs. Instruktionskode (Software)
Nicht-greifbar im Sinne von Funktionsbestandteilen eines Computersystems, die sich „nicht anfassen lassen“ (Software) im Gegensatz zu den greifbaren Komponenten (Hardware). Software ließe sich über eine Telefonleitung übertragen, Hardware dagegen nicht.
Die Gegensätze sind in der englischsprachigen Begriffprägung (soft=weich, hard=hart) beabsichtigt.

Herstellung von Software Softwaretechnik

Software wird unter Nutzung bestimmter Verfahren, Methoden und 'Werkzeuge' und Programmiersprachen entwickelt. Dabei werden unterschiedliche Entwicklungsstadien durchlaufen, in denen jeweils unterschiedliche Zwischenstände der Software entstehen: Analysetätigkeiten (zahlreiche Entwicklungsdokumente) > Programmierung (Quellcode) > im Betrieb (Maschinencode oder ausführbarer Code). Im engeren Sinn der Ausführung auf dem Computer gilt lediglich Letzteres als 'Software'. Siehe auch Softwareentwicklung.

- In diesem Zusammenhang ist Software Bearbeitungsgegenstand von Systemprogrammen: Wenn z. B. ein Compiler den Quellcode eines Programms liest, verarbeitet und einen Maschinen- oder Zwischencode erzeugt, so sind das aus dessen Sicht 'Daten'.

- Einmal erzeugte Software kann mit verhältnismäßig geringen Kosten vervielfältigt werden, die meist durch Datenträger, Werbung und dem Herstellen von Verpackung und zu Papier gebrachten Dokumentationen anfallen.

- Software verschleißt nicht durch Nutzung, unterliegt jedoch mit der Zeit der Softwarealterung.

- Software ist meist austauschbar, fähig zur Aktualisierung, korrigierbar und erweiterbar, insbesondere dann, wenn bestehende Richtlinien eingehalten werden und der Quelltext verfügbar ist.

- Software tendiert dazu, umso mehr Fehler zu enthalten, je komplexer sie ist.[19] Fehler werden in aktualisierten Softwareversionen oder mithilfe eines Patches und i.d.R. nach Durchführung von Softwaretests behoben. Softwarefehler bezeichnet man auch als Bugs.

- Weil Software unter Einsatz vieler unterschiedlicher Programmiersprachen und in vielen unterschiedlichen Betriebssystemen und Systemumgebungen entwickelt werden kann, sind Softwarestandards erforderlich, um Informationen system- und unternehmensübergreifend 'verstehbar' und austauschbar zu machen.

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FAQ - Fragen und Antworten zu Softwareentwicklung

Fragen und kurze leicht verständliche Antworten zu Softwareentwicklung

Was versteht man unter dem Begriff Software?

Software ist ein Sammelbegriff für ausführbare Programme und die zugehörigen Daten, die auf Hardware gespeichert werden. Sie dient dazu, Aufgaben zu erledigen, indem sie von einem Prozessor ausgewertet wird. Der Begriff wurde erstmals 1958 von John W. Tukey verwendet. Software ermöglicht es, dass starre Hardware individuell arbeiten kann. Sie wird nicht nur in Computern, sondern auch in vielen anderen Geräten wie Waschmaschinen und Mobiltelefonen eingesetzt.

Wie unterscheidet sich Software von Hardware?

Software ist die nicht-greifbare Komponente eines Computersystems, die aus digitalen Daten besteht, während Hardware die physischen Bestandteile umfasst. Software kann leicht verändert, aktualisiert und erweitert werden, während Hardware schwerer zu verändern ist. Software beschreibt in Form von Anweisungen, was der Prozessor tun soll, und wird von diesem interpretiert. Hardware hingegen umfasst die Geräte selbst, wie Prozessoren und Kabel.

Welche Rolle spielt Software in modernen Geräten?

Software spielt eine entscheidende Rolle in modernen Geräten, da sie die Funktionalität und Flexibilität der Hardware erweitert. Sie wird in einer Vielzahl von Systemen eingesetzt, darunter Computer, Mobiltelefone, Navigationssysteme und Haushaltsgeräte. Durch Software können Geräte individuell programmiert werden, um spezifische Aufgaben zu erfüllen. Sie ermöglicht es, dass Geräte effizienter und benutzerfreundlicher arbeiten.

Welche Entwicklungsstadien durchläuft Software?

Software durchläuft verschiedene Entwicklungsstadien, beginnend mit der Analyse, gefolgt von der Programmierung und schließlich der Ausführung als Maschinencode. Während der Analyse werden zahlreiche Entwicklungsdokumente erstellt. In der Programmierungsphase wird der Quellcode geschrieben, der dann in ausführbaren Code umgewandelt wird. Dieser Prozess ermöglicht es, Software effizient zu entwickeln und zu testen.

Warum ist Software anfällig für Fehler?

Software ist anfällig für Fehler, da sie oft sehr komplex ist und aus vielen Codezeilen besteht. Je komplexer die Software, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit von Fehlern, die auch als Bugs bezeichnet werden. Diese Fehler können durch Softwaretests identifiziert und in aktualisierten Versionen oder mithilfe von Patches behoben werden. Die Komplexität und Vielfalt der eingesetzten Programmiersprachen und Systeme tragen ebenfalls zur Fehleranfälligkeit bei.

Wie wird Software entwickelt und gepflegt?

Software wird unter Nutzung bestimmter Verfahren, Methoden und Programmiersprachen entwickelt. Der Entwicklungsprozess umfasst Analysetätigkeiten, Programmierung und Tests. Einmal entwickelte Software kann mit geringen Kosten vervielfältigt und durch Updates und Patches gepflegt werden. Die Pflege umfasst auch die Korrektur von Fehlern und die Erweiterung der Funktionalität, um den sich ändernden Anforderungen gerecht zu werden.

Welche Programmiersprachen werden bei Grafikeins verwendet?

Bei Grafikeins werden verschiedene Programmiersprachen verwendet, darunter C++, Oracle, S5, S7, SQL, PLSQL, PHP, Typo3, HTML und Perl. Diese Sprachen werden für die Programmierung von Applikationen und Datenbankanwendungen genutzt. Die Vielfalt der eingesetzten Sprachen ermöglicht es, maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedliche Kundenanforderungen zu entwickeln.

Welche Vorteile bietet die Softwareentwicklung in München?

Die Softwareentwicklung in München bietet den Vorteil, dass sie in einem innovativen und technologisch fortschrittlichen Umfeld stattfindet. München ist bekannt für seine starke IT- und Technologiebranche, die Zugang zu einem großen Pool an Fachkräften und Ressourcen bietet. Die Nähe zu führenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen fördert den Austausch von Wissen und Innovationen in der Softwareentwicklung.

Wie trägt Software zur Effizienz von Unternehmen bei?

Software trägt zur Effizienz von Unternehmen bei, indem sie Prozesse automatisiert und optimiert. Sie ermöglicht es, Daten effizient zu verwalten und zu analysieren, was zu besseren Entscheidungsprozessen führt. Durch maßgeschneiderte Softwarelösungen können Unternehmen ihre spezifischen Anforderungen erfüllen und Wettbewerbsvorteile erzielen. Die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit von Software tragen dazu bei, dass Unternehmen schnell auf Marktveränderungen reagieren können.

Warum ist Grafikeins die beste Wahl für Softwareentwicklung?

Grafikeins ist die beste Wahl für Softwareentwicklung, da das Unternehmen über umfangreiche Erfahrung und Expertise in der Programmierung kundenspezifischer Lösungen verfügt. Mit einem breiten Spektrum an eingesetzten Programmiersprachen und Technologien kann Grafikeins maßgeschneiderte Softwarelösungen anbieten, die den individuellen Anforderungen der Kunden entsprechen. Die enge Zusammenarbeit mit Kunden und die Fokussierung auf Qualität und Innovation machen Grafikeins zu einem vertrauenswürdigen Partner in der Softwareentwicklung.